#30 Digitalisierung einfach machen – mit Markus Mazur

Shownotes

Digitalisierungs-Experte Markus Mazur ist landauf, landab unterwegs bei Mittelständlern und gewinnt dadurch wertvolle Einsichten in deren interne Prozesse. Schließlich gehört es zum Auftrag seiner Agentur dxm, Einkauf, Produktion und Vertrieb möglichst sinnvoll auf Websites darzustellen oder in Online-Shops abzubilden. Was Unternehmen dadurch zusätzlich für ihre Digitalisierungsstrategie an Mehrwert mitnehmen können, darüber berichtet er im Gespräch mit #DigiDUS.

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#DigiDUS Folge 30 Markus Mazur

Markus Mazur: Weil die Leute dann auf ihre privaten E-Mail-Accounts ausweichen, weil die dann ihr privates WhatsApp nutzen, um Dinge schnell hin und her zu schicken, weil die einfach nicht arbeitsfähig sind. Das ist so ein bisschen so, wie wenn ich jemandem 'nem Taxiunternehmer gibt, dem Taxifahrer ein Auto und der muss auf einmal durch den Kofferraum einsteigen, um irgendwie in sein Auto zu kommen. Das funktioniert einfach nicht so.

Intro: #DigiDUS Digitalisierungstrends und Herausforderungen im Mittelstand. Ein Podcast der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von #DigiDUS. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder einen Blick werfen auf die Digitalisierungstrends und Herausforderungen im Mittelstand und das ist auch gut so, denn der aktuelle Digitalisierungsindex des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt, dass während die großen Unternehmen in Sachen Digitalisierung schon ziemlich fit sind, tun sich viele kleine und mittlere Unternehmen noch schwer damit. Ihr Digitalisierungsgrad ist nicht einmal halb so hoch wie der der Großunternehmen. Und das ist besonders schade denn nach den Fortschritten, die viele Unternehmen in der Pandemie gemacht haben, stagniert die Entwicklung derzeit wieder. Soweit erst mal die Zahlen. Wie es aber wirklich in Unternehmen aussieht, wenn man durch die Tür kommt, darüber spreche ich heute mit Markus Mazur. Er ist Chef der Düsseldorfer Digital Marketingagentur DXM und kommt dadurch viel rum, vor allem bei regionalen Mittelständlern. Er kennt also die Höhen und Tiefen der digitalen Transformation aus erster Hand. Und darüber möchte ich heute mit ihm sprechen. Schön, dass du da bist, Markus Mazur.

Markus Mazur: Hallo und danke, dass ich hier sein darf.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Du kommst ja oft in Unternehmen vorbei so kann man sagen, weil du erst mal gebeten wirst, eine neue Website zu entwickeln oder einen Onlineshop. Kannst du uns mal skizzieren, wieso in der Regel so ein Erstkontakt mit Unternehmen aussieht und wenn du dann quasi diesen Erstkontakt gemacht hast, was stellst du relativ häufig sehr schnell fest, wenn du dann quasi tiefere Gespräche mit den Unternehmen führst?

Markus Mazur: Ja, also typischerweise sind unsere Kunden oder Interessenten Unternehmen, da fährt man irgendwie von der Autobahn runter, zwei Stunden in den Wald rein und da ist da der Weltmarktführer für Umlenkrollen und das sind oft inhabergeführte Unternehmen, Mittelstand zwischen 100 und 200 Mitarbeitenden. Und die sagen dann wir müssen irgendwas tun, wir brauchen mehr Kunden, Aufträge. Wie auch immer, wir brauchen eine neue Webseite und dann taucht man da auf und dann bespricht man das und dann machen wir auch oder erstellen diese Webseite. Und im Rahmen dieses Erstellungsprozesses lernt man natürlich super gut kennen. Was haben die für Produkte, was haben die für Dienstleistungen, wie läuft Service bei denen ab? Und dann macht man die Webseite fertig und hat dann dieses Ergebnis, was aber gleichzeitig auch irgendwie so ein bisschen ist wie so eine Unternehmensanalyse oder Prozessanalyse. Und da wird dann oftmals deutlich, okay, die kriegen tatsächlich noch Bestellungen per Fax rein oder da sind irgendwie fünf Kolleginnen und Kollegen, die halt per Telefon Ersatzteil Bestellungen annehmen. Und da wird es dann eigentlich interessant. Und das geht eigentlich über alle Bereiche hinweg bis hin zu "Wir wollen Leads über die Webseite einsammeln", aber wenn sie dann irgendwo auftauchen, wie wird das denn dann weiterverarbeitet?

Jeannine Malcherek-Wirtz: Ja, das ist, wenn du das so erzähltest, immer sehr in gewisser Weise manchmal sehr lustig, dass man sich so vorstellt, gibt es das wirklich noch? Aber ich weiß, du wirst gleich noch mehr Beispiele dafür bringen, was es alles noch für Kuriositäten gibt. Du hast es gerade eben schon gesagt. Vielleicht kannst du uns noch mal ein bisschen mehr Einblick geben in die Unternehmen, mit denen du so zusammen arbeitest. Was sind das für Unternehmen und wie digital sind die wirklich aufgestellt? Und was bist du auch schon mal, weil du es jetzt gerade so ein bisschen skizziert hast, auch schon mal tatsächlich in Anführungsstrichen vom Stuhl gefallen, weil du Dinge erlebt hast, gesagt hast krass, das hätte ich nicht gedacht, das gibt es tatsächlich heute noch.

Markus Mazur: Hm ja häufiger. Also ich meine grundsätzlich, was sind das für Unternehmen? Das sind Dienstleistungsunternehmen, Maschinenbauer, Produkthersteller, die oftmals dann im B2B Kontakt sind, also nicht so im direkten Endkundengeschäft. Und das Kurioseste war eigentlich, dass ich mal zu einer Hausverwaltung gekommen bin, auch relativ groß und die haben einen super Prozess gehabt. Das einzige Problem war, dass das alles auf Papier passiert ist. Das heißt, jede Eingangsrechnung, die da eingegangen ist, wurde sechsmal kopiert, weil die dann in sechs verschiedene Ordner musste, weil unterschiedliche Personen die freigeben. Dann musste es in Ordner für die Eigentümerversammlung, dann muss das in den Ordnern in den Ordner. Der Prozess war mega gut, super gut, nur halt eben nicht digital. Und das bringt natürlich viele Nachteile mit sich, wie zum Beispiel, dass man nicht von unterwegs arbeiten kann, dass man keinen Zugriff hat. Alle mussten immer ins Büro und ich habe ehrlicherweise noch nie so viel Papier auf einem Haufen gesehen und habe mich echt gewundert, dass das Haus noch steht.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Man stellt sich die Ordner vor, die dafür benötigt werden. Wenn du das dann bemerkst, du hast sozusagen diese Tür einmal den Fuß durch die Tür gesetzt, wie man so schön sagt oder in die Tür. Und du denkst so okay, also mal abgesehen von der Website müssten hier eigentlich ganz grundlegende andere Dinge auch noch verändert werden. Wie gehst du denn dann vor? Also wie gehst du vor, mit deinen ja dann auch Kunden, ohne dass die direkt in eine Schockstarre fallen oder sich total überrumpelt fühlen?

Markus Mazur: Na ja, also ich glaube, Begeisterung wecken ist so ein Thema und mit kleinen Schritten zum Erfolg ist ein Thema, dass man halt schnell aufzeigt, wie können wir durch vielleicht kleinere Veränderungen schon Verbesserungen herbeiführen, die auch ehrlich abholen und sagen Digitalisierung heißt nicht wir investieren einmal und danach ist alles kostenfrei. Das wird nämlich auch manchmal so in Bezug gebracht, weil es dann heißt ja super, dann macht das der Computer und dann geht das ja, also es muss ja auch betrieben werden, aber das man halt schnell auch Ergebnisse erzeugt, womit der Mittelstand, mit dem wir so zu tun haben, nicht so gut ja mit umgehen kann, ist glaube ich für alle nicht so super Happy End oder wie auch immer. Wenn das alles so ewig dauert. Also die wollen Fortschritte sehen, die wollen sehen, da passiert was. Dann sind die auch sehr agil und glücklicherweise inhabergeführt. Wie gesagt, wir haben oft mit den Inhabern zu tun, dann sind die auch sehr entscheidungsfreudig und dann geht es gut vorwärts. Aber ich glaube, die irgendwie begeistern und da abholen, wo sie stehen. Inhaltlich, technisch hilft da sehr weiter.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Wenn du sagst, begeistern kannst du das noch mal so ein bisschen genauer sagen, was, wie machst du das denn Begeistern?

Markus Mazur: Beispiele zeigen. Okay, also ich treffe mich eigentlich in der Regel alle 6 bis 8 Wochen mit den Kunden, die wir so haben. Und dann ist ja wieder ganz viel passiert, gerade auch jetzt in der letzten Zeit durch KI ist ja so viel Input, das ist ja fast schon schwierig, das alles zu sortieren und zu strukturieren. Aber dann versuche ich, das auf deren Fall abzubilden und denen mit kleinen Beispielen, die wir dann schon vorbereiten. Die sind noch nicht perfekt, aber wo man da schon anfühlen kann. Also so könnte es sein. Das könnte passieren. Von alleine, von automatisch, von Mithilfe. Von den und den Technologien, damit die direkt schon was zum Anfassen haben. Das ist denen immer wichtig, wenn ich den nur Folien zeigen würde. So und so haben wir das überlegt, so sind die Datenflüsse und so, dann sind die sofort raus.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Ja, das kann man sich vorstellen, wenn du gerade sagst so an Beispielen zeigen und wenn du es dann schaffst, quasi deine Skeptiker auch zu überzeugen. Was sind denn so Bedenken oder Hindernisse? Mögen wir es vielleicht mal so sagen, vielleicht gar nicht Bedenken, sondern Hindernisse, warum eben nicht digitale Prozesse eingeführt werden.

Markus Mazur: Ich glaube, wenn Sie dann sehen, wie viel Arbeit das ist, ist das ein Thema, das man dann nicht so die Langfristigkeit unbedingt erleben möchte oder wie auch immer und sich denkt ja, jetzt mache ich das vielleicht noch 15 Jahre hier an der Stelle und dann übernimmt jemand und dann wird das schon irgendwie gehen und so, weil das ja schon teilweise, je nachdem auf welchem Stand die sind, gibt es halt ganz viele Ordner und Papier. Das muss halt erst mal digitalisiert werden, damit ich es hinterher automatisieren kann oder irgendwie nutzbar machen kann. Und das ist super viel Arbeit. Oder wenn ich so einen Ersatzteilshop aufbaue und ich habe ein ERP System, wo die Produktdaten drin sind, aber die sind nicht vernünftig beschrieben, dann bringt mir auch der Onlineshop dazu nichts, weil niemand wird verstehen, was ich da eigentlich kaufen kann. Aber wenn man dann sage ich mal, Lösungen findet, die halt nicht dazu führen, dass man denen sagen muss ja okay, von deinen 15.000 Artikeln müssen wir jetzt erst mal Fotos machen, sondern dass man dann vielleicht sagt okay, pass auf, wir machen das jetzt so, wir stellen das online, wir nehmen erst mal eure Hauptkunden, die die Artikelnummern und die Suchen kennen. Und jedes Mal, wenn ein Artikel rausgeht, dann wird im Lager davon ein Foto gemacht. Das ist dann vielleicht nicht High End vom Foto her, ist aber für den Anwendungsfall Ersatzteilshop muss das auch keinem schmackhaft gemacht werden, sondern es muss einfach nur klar werden ist das das richtige Teil, was ich jetzt bestelle? Und da sind die dann eigentlich mit dabei, weil sie merken okay, es geht ja doch, wenn man das ein bisschen anders denkt und nicht immer zu perfekt ist, sondern einfach mal anfängt, an den Lösungen zu arbeiten.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Das passt auch ganz gut zu meiner nächsten Frage, weil du das gerade sagst Es muss ja nicht immer von Anfang an zu perfekt sein, oder es geht auch manchmal Step by Step, damit es auch überschaubar bleibt. Gibt es trotzdem so aus deiner Erfahrung trotzdem typische Anfängerfehler, die man machen kann. Wie Wie sinnvoll ist es dann auch, gerade wenn es ja auch um die Einführung von Softwarelösungen geht, dass man dann Datenschutzgründe gibt, was auch immer, aber tatsächlich die die High End Version hat? Oder nimmt man vielleicht doch eine Lösung, die eher günstiger ist, aber dann

vielleicht schon wieder aus datenschutzrechtlichen Gründen manchmal vielleicht etwas heikler ist? Wie siehst du das? Was sind das so für Fehler, die da gemacht werden?

Markus Mazur: Ich glaube, dass man nicht die richtigen Leute am Anfang mit dabei hat. Also ich würde versuchen, im Unternehmen immer die zu finden, die das Tool auch nachher nutzen sollen, weil wenn man denen das so überstülpt, das funktioniert meistens nicht. Und meine Erfahrung ist, dass diejenigen, die vielleicht entscheiden wir digitalisieren jetzt, die wissen eigentlich gar nicht, wie das Daily Business quasi abläuft und wie am meisten geholfen werden könnte, wenn man die mit rein holt. Das ist schon mal gut. Die Datenschutzperson direkt auch am besten mit abholen und denen erklären, um was es wirklich geht. Weil häufig sind die ersten Digitalisierungsprojekte gar nicht so heftig mit persönlichen Informationen, Daten oder so weiter. Haben die gar nicht damit zu tun. Wenn die aber nur über sieben Ecken davon mitbekommen und dann auf den Tisch kommen. Kannst das bitte mal prüfen, dann wird ganz viel vermischt und das hat datenschutzrechtlich manchmal gar nicht so eine heftige Relevanz, wie man das vielleicht meinen mag. Also wenn man die auch mit abholt und sagt, das wollen wir machen, dann kann man sich auch ein bisschen Insights reinholen. Okay. Bis zu welchem Punkt können wir gehen, ohne das wir da eigentlich große Probleme kriegen? Dann kommt man eigentlich gut vorwärts. Deswegen das Thema Was sind die größten Hürden? Wenn man die einmal soweit hat, dass man da vorsprechen darf, sage ich mal man hat, man weiß, kennt die Prozesse da und wie die Webseite läuft usw und was die für Produkte haben, dann ist es gar nicht mehr so schwer, muss ich sagen. Wenn man denen mit kleinen ehrlichen ersten Lösungen und Ergebnissen, wenn man die damit konfrontiert.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Ich glaube, es sind oft auch Bedenken, dass man so eine over engineered Lösung braucht. Also da wie siehst du das? Es gibt ja die On Premise Lösung, aber du sagst auch ist gar nicht immer nötig.

Markus Mazur: Ja, das wird oft gesagt, dass die das brauchen. Und bei dem Unternehmen XY läuft das natürlich alles komplett anders als bei allen anderen. Ist meistens nicht so und es ist manchmal auch ratsam, wenn man sagt Lasst doch mal unseren Prozess um 5 % anpassen und dafür können wir dann die Standardlösung nehmen. Weil ich meine, muss ich ja überlegen, wenn ich eine Standardsoftware nehme. Da sind Menschen, die haben sich den ganzen Tag damit beschäftigt, wie ein bestimmter Prozess optimal abgewickelt werden könnte. Das heißt, ich sollte mir vielleicht mal die Zeit nehmen, mir das anzusehen, was die sich dabei gedacht haben. Es gibt zu jeder Softwarekategorie genug Varianten, die alle einen anderen Fokus verfolgen. Man muss halt nur den richtigen dann an der Stelle finden und dann glaube ich, ist es besser, man passt sich ein bisschen an und geht auf eine Lösung, die man dann schnell out of the box ohne Individualisierung usw integrieren kann. Und da gibt es genug Lösungen, die man auch gut testen kann, über Monate oder wie auch immer, um dann halt nicht so ein Lock in Effekt zu haben, wo es dann heißt ja, hier ist das Stück Software und gleichzeitig verkaufen wir dir irgendwie noch 1000 Berater Tage.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Du hattest ja eben über das Beispiel mit den Ordnern gesprochen. Ich erinnere mich gut, dass du mal in einem Vorgespräch gesagt hast viele Unternehmen nutzen Lösungen, die auf Basis eines Leitzordners geplant wurden. Ich finde, das klingt total lustig. Aber vielleicht kannst du noch mal erklären, was du eigentlich damit meinst?

Markus Mazur: Die kommen aus einer Welt, wo wenn die Rechnungen reingekommen sind, dann lag da am Empfang vorne so eine Mappe und dann wurden die da einsortiert nach irgendwie Kreditor Debitor oder wie auch immer. Und dann wurde diese Mappe herumgereicht im Unternehmen, und dann mussten da sechs Leute ihre Unterschrift drunter geben, damit es dann überwiesen werden kann. Und so läuft der Prozess und er funktioniert ja auch. Ist ja auch okay. Aber ich sage mal, weiß nicht, wenn man das auf die Autobranche überträgt vor 20 Jahren. Die Autos sind ja auch von A nach B gefahren, hat sich ja trotzdem weiterentwickelt und wir haben viele Annehmlichkeiten kennengelernt im Auto, die wir vor 20 Jahren vielleicht noch nicht so out of the box immer dabei hatten. Und das darf in den Unternehmen auch so sein. Also das Ding ist ja, dass ganz viele von den Unternehmen ja auch wirtschaftlich funktionieren. Und es ist ja nicht so, dass es da nicht läuft, oder die Frage ist halt nur, wo könnten die sein, wenn die das noch ein bisschen anders machen würden? Und vor dem Hintergrund demografischer Wandel immer weniger Personen, die sag’ ich mal, Verwaltungstätigkeiten oder gerade dieses rumreichen, Ordner sortieren und so weiter machen. Ist es jetzt schon an der Zeit, dass man sich damit wahrscheinlich beschäftigen muss, um dieses Problem für die Zukunft gelöst zu bekommen, für sein Unternehmen.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Habt ihr für den Fall mit den Ordnern, das würd mich ja jetzt interessieren. Habt ihr da auch eine Lösung gefunden? Also gibt es in dem Unternehmen immer noch die vielen Ordner?

Markus Mazur: Nein, gibt es nicht.Jeannine Malcherek-Wirtz: Habt ihr abgeschafft.

Markus Mazur: Die sind weg. Genau. Im Endeffekt ist es ja nur ein Dokumenten Management System ist auch keine, war in dem Fall auch gar kein Hexenwerk. Man musste nur mal darauf hinweisen und eigentlich da diese Angst abbauen, alles wird anders und ich habe ja dann nicht mehr meinen Ordner vor der Nase, weil unterm Strich so ein elektronischer Ordner, sage ich jetzt mal genau so funktioniert. Und da war es mehr Change Management eigentlich, klar, wir haben auch die Software evaluiert, ausgesucht usw, was für die dann am besten passt. Aber den Personen da zu sagen guck mal, du hast jetzt den Vorteil, wenn du unterwegs bist oder wie auch immer, kannst du auch noch mal schnell irgendwo reingucken, wenn du bei einer Besichtigung, Begehungen wie auch immer von einem Objekt bist und du brauchst irgendwie 'nen Dokument, musst du nicht den ganzen Kofferraum voll machen mit den Ordnern, um darauf Zugriff zu haben. Du hast das alles in der Hosentasche, mehr oder weniger und dann war das auch schnell eigentlich erledigt.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Und das ist dann wahrscheinlich immer so "Aha, Momente" schaffen bei denen bei den Menschen, wenn man sie mitnimmt und ihnen zeigt es geht doch und niemand nimmt dir was weg, sondern es wird eigentlich im besten Fall einfacher, das zu schaffen. Das ist ganz spannend, weil ich auch noch mal auf das Thema, das mir ein bisschen auf die Basis zu sprechen kommen, also wenn es um Mitarbeitende geht, es geht ja auch oft oder man sieht ja oft, dass gerade dann in Unternehmen, wo so vielleicht auch ein digitales Gap ist, ich möchte es mal so nennen Mitarbeiter durchaus ja auch kreative Lösungen finden, wie sie sich selber fehlende digitale Lösungen nutzen, indem sie keine Ahnung private Endgeräte nutzen, ihren privaten Account für ChatGPT usw. Hast du das auch festgestellt oder diese Erfahrung gesammelt, dass Mitarbeiter durchaus sehr kreativ

werden können, um sich selbst quasi digitale Lösungen zu schaffen oder zu nutzen, weil sie im Unternehmen noch nicht vorliegen?

Markus Mazur: Ja, man wundert sich da, aber ich glaube, meine Feststellung ist eigentlich, je größer die Festung gemacht wird. Im Sinne von ihr dürft 100.000 Seiten nicht aufrufen, ihr dürft Email wird verschickt, dann braucht die 20 Minuten oder 45 Minuten bis die irgendwo ankommt, weil die durch 87 Checker oder wie auch immer geht. Anhänge werden immer abgehackt usw. Desto häufiger passiert es, dass es noch viel, viel, viel unsicherer wird, weil die Leute dann auf ihre privaten E Mail Accounts ausweichen, weil die dann ihr privates WhatsApp nutzen, um Dinge schnell hin und her zu schicken, weil die einfach nicht arbeitsfähig sind. Das ist so ein bisschen so, wie wenn ich jemandem nem Taxiunternehmer gibt, dem Taxifahrer ein Auto und der muss auf einmal durch den Kofferraum einsteigen, um irgendwie in sein Auto zu kommen. Das funktioniert einfach nicht so. Und ich glaube, alle sind gut daran getan, dass man diese Lösung ermöglicht in einem Rahmen, der natürlich irgendwie sicher sein muss. Dann sind die Leute aber auch abgeholt und das gilt auch genauso für KI. Das ist ein Riesenthema im Moment. Es gibt viele gute Lösungen, die das kapseln, so dass man den Unternehmen, den Mitarbeitenden im Unternehmen das zur Verfügung stellen kann in einer gesicherten Oberfläche und so, dass man es irgendwie noch kontrollieren kann, weil, wenn man das nicht macht, jeder benutzt es.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Es benutze jeder.

Markus Mazur: Ja so oder so und diese Dinge werden sich durchsetzen. Und ich glaube, wenn man denkt, dass das, dass man das irgendwie unterbinden könnte, da liegt man falsch.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Weil du das gerade sagst, KI. Ist das nicht sogar eher spannend zu sehen, dass gerade bei diesen vor allem natürlich generativer KI ist das der Fall Unternehmen relativ schnell auf diese Lösung, auf diesen Zug aufspringen. Ja, und dann sowieso Art KIInsellösung nutzen. Aber an anderer Stelle, wo vielleicht auch digitale Lösungen notwendig wären oder digitale Prozesse eben nicht. Hast du auch solche Erfahrungen schon gemacht?

Markus Mazur: Das Problem bei der KI Thematik ist eigentlich, dass die viele Unternehmen denken, mit einem Paid ChatGPT Account hätten sie das jetzt eingeführt. So, und da ist es halt überhaupt nicht, weil man ehrlicherweise sagen muss, also obwohl wir uns super viel damit beschäftigen und wir beispielsweise wir haben jeden Morgen eine halbe Stunde, wo ein Kollege neue Tools vorstellt und jeden Tag kommt was und da ist auch viel Zeug dabei, was man nie wieder braucht. Aber da ist auch viel dabei, was man irgendwie weiterentwickeln kann. Aber obwohl wir uns so viel damit beschäftigen, würde ich einen Teufel tun zu sagen, wir sind Experten, weil es einfach im Moment, glaube ich, total schwierig ist, das zu sagen, weil man das nicht überblicken kann und so viel passiert. Und was da passiert ist in den Unternehmen, die sagen dann okay, hier ist unser Account, könnt ihr irgendwie nutzen oder haben das irgendwie noch ein bisschen eingestellt, wenn es denn überhaupt so ist. Und dann lassen die die Leute damit allein. Und das ist halt schon schwierig, weil die Frage ist ja, was kann ich damit alles machen? Und da brauche ich auch ganz viele Ideen. Es ist ja im Moment noch so eine Spielwiese, die noch total bespielt ist und man muss einfach jeden Tag auch zeigen guck mal, das habe ich damit gemacht, so nutze ich das und sich damit austauschen. Oder fehlt dann eigentlich der Prozess der Einführung

dahinter? So, und dann passieren halt so Sachen wie, dass es Menschen gibt, die dann sagen ach, das funktioniert alles nicht richtig, bringt mir nix. Und dann haben sie den Mehrwert nicht sehen und eigentlich bräuchten die nur nen minimalen Hint zu gucken. Wenn du es so machst, dann ist es doch funktioniert's. Und auch dieses Mindset, was man eigentlich etablieren muss, dass es jeden Tag sein kann, dass das Tool das auf einmal kann, was es vorher noch nicht konnte, weil es halt nicht so ein abgeschlossenes System ist. Und wir warten jetzt vier Jahre, bis der neue VW Golf kommt.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, haben Sie ein Thema, dem wir mit Expert:innen aus unserem Netzwerk auf den Grund gehen sollten? Dann schreiben Sie uns unter digidus@sskdüsseldorf.de. Die E Mail Adresse finden Sie in unseren Shownotes und wenn Sie möchten, lassen Sie uns doch einen Kommentar und eine Bewertung zu #DigiDUS bei Ihrem Podcastanbieter zurück. So erfahren noch mehr Menschen von den Digitalisierungserfolgen und Projekten im Rheinland. Und jetzt geht es weiter mit Markus Mazur.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Aber hast du schon auch eher das Gefühl, dass jetzt alle so auf diesen KI-Zug springen und dass an der Stelle, wo es eben auch, was du ja geschildert hast, manchmal so ganz grundlegende digitale Prozesse dann vernachlässigt werden?

Markus Mazur: Ja, das ist ein Riesending und KI kann ja auch nur gut sein, wenn das mit guten Daten gefüttert ist. Und wenn ich aber natürlich alles im Papierordner unten im Keller hab, dann kennt die KI das nicht. Und da muss ich natürlich erst mal digitalisieren, dann habe ich die Daten schon mal digital, dann wäre mein Vorschlag automatisiert, dann als nächstes und dann kann man KI vielleicht auch ins Spiel bringen.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Hast du vielleicht noch ein Beispiel für uns, weil du das eben so schön skizziert hast. Das war so ein bisschen dieses Thema mit den Rechnungen und den Ordnern. Das macht es so sehr plakativ. Also kann sich jeder noch gut vorstellen von einem einem Kunden von euch, der wo ihr auch über so kleine Schritte peu à peu mehr digitale Prozesse eingeführt hat und die jetzt ganz happy damit sind.

Markus Mazur: Was im Moment total ein Thema ist, ist so Support. Also wenn die ihren Kundensupport geben müssen, in welcher Form auch immer, dass man das halt über Kanäle macht, die halt wie zum Beispiel WhatsApp Chat, das hat irgendwie jeder in der Tasche, das kann jeder benutzen und darüber kann man halt sehr, sehr schnell auch einen Zusatznutzen für den Kunden des Kunden sozusagen stiften. Und dann geht es echt so Schritt für Schritt, dass man da auch KI mit einbringt, dass man die Datenbanken von denen anbindet und so, damit das auch Aussagen treffen kann. Also da passiert im Moment relativ viel und ich glaube, dass da noch viel mehr passieren wird im Zuge, wenn diese Voice KI noch viel besser wird, dass es dann wieder natürlicher wird, mit solchen Systemen zu kommunizieren. Also wenn man sich so anguckt, wie man jetzt einen Arzttermin bucht, wenn die schon so Tools nutzen mit Kalender und so, dann werden wir ja gezwungen, dass wir uns dem System anpassen, sozusagen wie wir das benutzen. Und das ist eine riesen Hürde und dann haben es halt auch, glaube ich, es machen viele, aber immer noch nicht alle alle. Wenn man aber jetzt, dann sage ich mal so voice KI darauf setzt, die dann mit einem spricht und diesen Termin raussucht, kann ich wieder noch viel mehr Menschen abholen. Und das ist, glaube ich, so was, was noch mal stärker kommen wird. Aber ja, das sind so kleine Schritt für Schritt Themen, wo man dann sagt kommen für diesen speziellen Bereich, der nicht so kritisch ist,

der nicht so auf kritische Unternehmensdaten zugreift usw und so fort. Was kann passieren, wenn diese Daten irgendwo hops gehen? Oder man weiß es ja nicht immer ganz genau, was damit passiert noch, kann man aber schon mal anfangen in die Richtung zu arbeiten und das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt, weil jetzt darauf zu warten, dass die 120 % datenschutzkonforme Lösung kommt, ist glaube ich weiß ich nicht. Ich würde mich jetzt schon damit beschäftigen, wie man das für einen nutzbar machen kann. Denn damit, wenn sie dann da ist, man diese Erfahrung schon gemacht hat und man muss ja nicht direkt mit den personenbezogenen Personaldaten anfangen, die zu.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Mit den kritischsten sozusagen. Wenn wir mal einen Blick in die Zukunft werfen. Das mache ich ja immer sehr gerne und Anfang des Jahres finde ich, darf man das auch tun. Was meinst du, werden wir in fünf Jahren immer noch Unternehmen finden, die ihre Aufträge in Excel Tabellen verwalten oder glaubst du, dass das dann mittlerweile doch die KI mal abgelöst hat.

Markus Mazur: Ich glaube, das kann schon noch passieren, aber ich glaube das viele einfach dann jetzt auf diesen Zug aufspringen und wechseln werden. Also ob das alles KI ist, das will ich gar nicht sagen. Also es geht ja um Digitalisierung und dass man sich nicht mehr die Excel Datei hin und her schickt und dann final last wirklich jetzt letzte Version und so, sondern dass man die dann vielleicht auch mal in der Cloud nutzt und so und das wird schon viel, viel mehr gemacht. Und ich glaube, je mehr jüngere Menschen in diese Unternehmen reingehen, für die das ja völlig normal ist, so zu arbeiten und die sich dann fragen was mach ich hier eigentlich, warum ich komme nicht vorwärts.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Passt nicht mehr ne.

Markus Mazur: Dann wird das auch nicht funktionieren, weil man sich ja in seiner Arbeit total gehemmt fühlt, wenn man dann diese Tools nicht mehr hat. Also ich glaube, da wird viel passieren, auch einfach dadurch, dass es viel weniger Menschen gibt, die für diese Tätigkeiten zur Verfügung stehen.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Wie stark wird dir dieses Thema Fachkräftemangel gespiegelt, wenn du in die Unternehmen gehst, ist es auch eins der brennendsten Themen, oder?

Markus Mazur: Ja, es ist ein Riesenthema und es ist für viele auch noch überhaupt nicht gelöst, obwohl da auch Digitalisierung zumindest in einigen Bereichen gut helfen kann. Und jetzt haben die meisten noch die Chance. Also gerade, wenn ich so diese Inbound und Callcenter Ersatzteilbestellungsaufnahmeabteilung sehe, da sind viele Menschen, die sage ich mal, in den nächsten zehn Jahren sich verabschieden in den Ruhestand. Jetzt habe ich die Chance, das Wissen von denen noch irgendwie zu digitalisieren. Wenn die weg sind, ist es ganz schwierig, das mitzunehmen. Und ich kriege das ja mit, wenn ich neben denen sitze, wie die, die Telefonate annehmen. Da gibt es dann halt den Experten für einen bestimmten Bereich. Und dann ist da auf der anderen Seite der Techniker, und der sagt Pass auf, ich habe hier Gerät 8750, der und das Ventil, dann weiß der sofort Ah, das ist Artikelnummer soundso. Ist das fertig, ja, aber es ist nirgendwo digital hinterlegt. Das heißt, wenn jetzt in zehn Jahren er weg ist und man spricht irgendwie mit einem Chatbot oder wie auch immer, woher soll der wissen, dass das das Teil ist, was ich suche.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Hast du ein Beispiel, von dem du sagen, würdest das, ist für dich so ein Paradebeispiel, wie ihr erfolgreich ein mittelständisches Unternehmen, was ihr begleitet habt, digitalisiert habt, was gar nicht im ersten Blick euer Job war, aber was sie quasi über über den Kontakt, den ihr zu dem Unternehmen habt, dann im Zuge dessen auch quasi digitalisierter gemacht habt.

Markus Mazur: Also wir haben einen Brillen Hersteller als Kunden und das macht mit denen super viel Spaß, weil die echt Bock auch drauf haben und auch Lust. Und bei denen läuft das typischerweise so ab, dass ein Vertriebsmitarbeiter zu den Optikern geht und dann wird da besprochen, was ist die neue Kollektion und welche Brillen soll willst du bestellen? Und das lief bis vor einigen Jahren noch auf Papier. Das heißt, der Vertriebler saß da, hat das alles aufgeschrieben und dann hat er ein Foto gemacht und das da hingeschickt. Und dann saß da wieder jemand, hat das versucht zu entziffern, was da drauf steht, und hat dann die Bestellungen fertig gemacht. Und das haben wir für die komplett umgebaut, sodass die da jetzt mit iPads sitzen. Das heißt, die Brillen gibt es in zig Varianten, da sind die ganzen Bilder hinterlegt, ich kann direkt die Bestellungen ausführen und ich habe nicht diese doppelte Arbeit, einfach, weil es wird alles da eingegeben. Ich drücke auf bestellen, das wird direkt ins Warenwirtschaftssystem oder ins RAP System eingeladen. Die Bestellung wird ausgelöst und es läuft an der Stelle wirklich komplett digital. Das hat viel Spaß gemacht und zeigt ja auch, dass es geht so und obwohl da anfängliche Skepsis auch kam ja, aber dann sitzen wir da mit dem iPad, das findet dann der Optiker nicht gut usw, muss man sagen. Das hat sich nicht bewahrheitet. Weil wir aber auch von der Grundannahme also DIN A4 Blatt, großes iPad oder Tablet ja auch so dabei geblieben sind, wie es früher halt auch war. Nur dass ich es direkt einfach eingebe und nicht mit der Hand da rumkritzel.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Ich glaube, dann hat man relativ schnell diese Aha Momente, das man spürt, das geht und es funktioniert. Und das ist nicht die riesengroße neue Welt, die ich da kennenlernen muss, sondern es hat irgendwie noch einen Bezug zu dem, was ich auch vorher gemacht habe. Und ich glaube, das ist ganz spannend, dass das ja anscheinend bei deinen Erfahrungen ganz oft dir begegnet ist. Dann geht es auch. Bevor wir jetzt aber zum Abschluss kommen, gerade du, weil du so viel Kontakt und Begegnungen mit mittelständischen Unternehmen hast, was würdest du sagen? Was sind so drei Tipps für Unternehmen, die du hättest, wenn sie endlich im digitalen Zeitalter ankommen wollen? Also was würdest du ihnen jetzt heute empfehlen?

Markus Mazur: Ich glaube, ich würde versuchen, im Unternehmen die Person zu finden, die auch so Lust haben auf dieses Thema. Dann würde ich gucken, dass ich mit denen regelmäßig mich austausche und denen auch die Zeit gebe, sich mit diesen Lösungen auseinanderzusetzen. Gegebenenfalls holen die sich noch jemanden dazu extern, der denen Input gibt. Und dann würde ich halt eine Spielwiese definieren, sozusagen in welchem Rahmen die sich einfach mal damit ausprobieren dürfen. Also ich würde schon auch Ziele festsetzen und dann sagen okay, pass mal auf diesen bestimmten Bereich, das wollen wir jetzt mal irgendwie in eine digitale Welt überführen. Aber dann heißt es einfach machen und nicht zerdenken, das wird schon mal hier und da gemacht und dann werden nur die Probleme gesehen. Und ganz ehrlich, man kann so viele Probleme finden, wie man möchte. Wenn man dann wirklich anfängt, findet man ganz andere Probleme.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Das ist ein wunderbares Schlusswort und ich finde es so toll, dass du uns heute noch mal skizziert hast, dass es tatsächlich auch in kleinen, überschaubaren Schritten geht und das ist nicht immer der große Wurf sein muss. Ich glaube, das nimmt an vieler Stelle große Ängste. Vor allem auch nicht nur, wenn es um Fragen wie auch Kapazitäten und ja auch Budget geht. Was kostet so was dann, wenn man, wenn man sich tatsächlich diesen so wichtigen digitalen Schritten widmet. Markus, vielen, vielen Dank für den Einblick, den du uns heute gegeben hast in deiner Arbeit. In das, was du erlebst, tagtäglich im Umgang mit mittelständischen Unternehmen. Und dass du uns ein bisschen mitgenommen hast. Ich danke dir sehr.

Markus Mazur: Vielen Dank.

Jeannine Malcherek-Wirtz: Ich hoffe, Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, fanden diese Folge ebenso aufschlussreich wie ich und können einige der Anregungen und Tipps in Ihrem eigenen beruflichen Umfeld anwenden. Vergessen Sie nicht, uns zu abonnieren, um keine zukünftige Folge zu verpassen und ich freue mich schon darauf, Sie beim nächsten Mal wieder bei #DigiDUS begrüßen zu dürfen. Also bleiben Sie neugierig, bleiben Sie informiert. Sie finden alle bisherigen Folgen auf der Website der Stadtsparkasse Düsseldorf zum Nachhören oder beim Streaminganbieter Ihrer Wahl. Wenn Sie Ideen oder Anmerkungen haben, nutzen Sie einfach die Umfrage und Feedbackfunktion in Ihrer Podcastapp. Ich freue mich immer über ein Feedback zu unseren Folgen.

Markus Mazur: #DigiDUS, Digitalisierungstrends und Herausforderungen im Mittelstand. Ein Podcast der Stadtsparkasse Düsseldorf.

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