#40 Brückenbauer für KI: Von der Forschung in die Unternehmen - mit Dr. Christian Temath | KI.NRW
Shownotes
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#DigiDUS – Folge 40
Gäste & Moderation: Jeannine Malcherek-Wirtz im Gespräch mit Dr. Christian Temath (Geschäftsführer KI.NRW)
Intro-Sprecher: #DigiDUS. Digitalisierungstrends und Herausforderungen im Mittelstand. Ein Podcast der Stadtsparkasse Düsseldorf.
Jeannine Malcherek-Wirtz: KI ist in NRW schon längst kein Nischenthema mehr, sondern ein wachsendes Ökosystem. Und das zeigt sich auch sehr schön und sehr anschaulich in der KI-Landkarte von KI.NRW. Denn über 1.100 Einträge sind dort inzwischen versammelt: von Start-ups über etablierte Unternehmen bis zu Forschungseinrichtungen – und fast täglich kommen neue dazu. Ja, und seit 2020 arbeitet unser heutiger Gast als Geschäftsführer von KI.NRW mit seinem Team daran. Herzlich willkommen, Dr. Christian Temath!
Dr. Christian Temath: Hallo! Freue mich, dass ich hier dabei sein darf.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Wir freuen uns auch, dass Sie heute bei #DigiDUS dabei sind. Und ich möchte ganz gerne direkt eine Frage stellen, und zwar: Diese 1.100 Einträge – das ist echt wirklich viel! Wie darf ich mir das vorstellen, wenn ich jetzt Unternehmerin oder Unternehmer bin und ich klicke mich durch diese Landkarte: Woher weiß ich eigentlich, was für mich relevant ist, und wie helfen Sie mir dabei?
Dr. Christian Temath: Vor allem ist uns eine Sache sehr wichtig, bevor wir jetzt auf die Landkarte eingehen: Viele Unternehmen hören halt vom Thema KI: „Ich muss jetzt KI machen, da hab ich was von gehört“. Und das ist in den meisten Fällen sehr, sehr unkonkret. Und was wir gerne mit der KI-Landkarte machen wollen, ist, konkrete Anwendungsbeispiele zu zeigen. Im Bereich der Fertigung kann z. B. im Qualitätsmanagement ein Teil kontrolliert werden, ob es fehlerhaft oder ganz ist. Und das einfach auf ein Level zu bringen, dass die Leute verstehen: Aha, so kann KI konkret und ganz tatsächlich helfen! Und ich glaube, das dann auch so ein bisschen als Ermunterung zu sehen: Wie kann ich jetzt KI für mich auch einsetzen? Und dann kann man natürlich dann an ganz verschiedenen Stellen filtern und natürlich nach Regionen filtern und so weiter. Und ich glaube, die Essenz ist, sich erstmal wirklich vernünftig informieren zu können, um dann auch weitere Angebote von uns eingehen zu können.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Ah, das zeigt ja jetzt, wenn Sie das so schildern, auch schon so ein bisschen, was KI.NRW macht. Aber trotzdem für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer: Würden Sie uns bitte noch einmal ein bisschen einordnen: Was macht eigentlich KI.NRW und wer ist da eigentlich auch alles im Boot?
Dr. Christian Temath: Ja, sehr gerne. Also wir sind als KI.NRW die vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Kompetenzplattform für Künstliche Intelligenz. Wir sind tatsächlich schon seit Ende 2018 unterwegs, das war eine gemeinsame Förderentscheidung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft und auch dem Wirtschaftsministerium. Und insbesondere mit dem Auftrag angetreten, KI in Nordrhein-Westfalen in die Anwendung zu bringen, aber eben auch das Ökosystem Nordrhein-Westfalens – Start-ups, Anwendungsunternehmen und so weiter – zusammenzubringen. Und ich glaube, ein großer Teil davon, der uns auch beflügelt, ist, dass wir als KI.NRW am Fraunhofer IAIS, dem Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme in Sankt Augustin, angesiedelt sind. Das ist eins der größten Forschungsinstitute für angewandte KI in Europa. Und das ist auch immer ein bisschen der Treiber: Was ist die Anwendung? Was können wir mit KI tatsächlich ganz konkret im Unternehmen machen? Das treibt uns jetzt seit ein paar Jährchen an, und das machen wir gerne und mit viel Spaß und Freude.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Also Sie arbeiten tagtäglich mit KI, Sie erleben tagtäglich, wie KI sehr erfolgreich ja auch in Unternehmen eingesetzt wird, vor allem auch bei mittelständischen Unternehmen. Trotzdem möchte ich ganz gerne an dieser Stelle Ihnen ein Stimmungsbild spiegeln – ich bin gespannt, ob Sie sagen, Sie kennen das auch –, das sich durchaus zeigt, wenn man mit Unternehmerinnen und Unternehmern spricht im Mittelstand: Dass so nach diesem ersten – ich sag jetzt mal – Euphorie oder Begeisterung über den Einsatz von KI sich durchaus auch ein Gefühl von Ernüchterung einstellt, was KI wirklich leisten kann im Unternehmen.
Dr. Christian Temath: Dieses Stimmungsbild ist tatsächlich ein täglicher Begleiter unserer Arbeit. Wenn man jetzt mal in die Großunternehmen schaut: Die haben große KI-Abteilungen, große Budgets, können Themen auch teilweise sehr strategisch und langfristig dann auch vorantreiben. Das ist so ein bisschen die eine Seite. Die andere Seite ist der Mittelstand – in Nordrhein-Westfalen über 700.000 Unternehmen. Und da ist es ganz oft so: Wenn ich selbst kleinere Beträge – da reden wir über Hunderte Euro oder Tausende Euro – in die Hand nehme, ist ja die Frage: Was kann ich denn da ganz konkret für mich als Unternehmen für erwarten? Und diese Unsicherheit, die begegnet uns sehr, sehr oft. Auf der einen Seite, weil nicht ganz klar ist: Wo kann jetzt KI mir konkret helfen? Kein Unternehmen möchte ja KI einsetzen um des Einsatzes willen, sondern um Mehrwerte zu schaffen. Das andere auch, weil, glaube ich, an vielen Stellen auch in den Medien, in den Berichten von Veranstaltungen und so weiter immer gesagt wird: „Ja, und das war ganz großartig mit KI, und das hat mich so und so und so…“ Und da ist – ich sag das jetzt mal so ein bisschen flapsig – auch Schaumschlägerei unterwegs, ja, wo die Unternehmen zu Recht auch unsicher werden, ob sich das Geld, was sie investieren würden, auch wirklich rechnet. Und das schichten wir tatsächlich in vielen Diskussionen mit den Unternehmen ab: Wo kann KI ganz konkret bei dir helfen?
Jeannine Malcherek-Wirtz: Mhm. Jetzt treten Sie ja auch mit KI.NRW dafür ein, „AI Literacy“ – ein schönes Wort –, also sozusagen der geübte Umgang mit KI, zu fördern. Was brauche ich eigentlich dafür?
Dr. Christian Temath: Ich glaube, was eine sehr, sehr starke Beobachtung der letzten Jahre ist – und das war mit ChatGPT, das war ja so Ende 2022 –, dass wir aus einer Zeit kamen davor, wo KI in vielen Bereichen – man weiß auch: Machine Learning oder Data Science, ganz viele Worte…
Jeannine Malcherek-Wirtz: Ja.
Dr. Christian Temath: … aber es war irgendwie so eine Art Spitzensport. Sehr spezifische Fragestellungen mit sehr spezifischen Daten, die da verarbeitet wurden, und Leute, die das dann sehr spezifisch sich angeschaut haben. Und dieses Bild hat sich aus meiner Sicht komplett geändert. Wir reden jetzt aus meiner Sicht von einem Breitensport, der wirklich in allen Bereichen des beruflichen, aber auch des privaten Lebens Einzug gehalten hat. Und da ist natürlich die erste Herausforderung: Wie bringe ich den Leuten bei, oder was gebe ich denen mit, was eine KI tatsächlich kann, was sie eigentlich auch nicht kann, ja, wofür man sie sinnvoll einsetzen kann? Und das ist natürlich, je nachdem, in welchem Bereich man im Unternehmen unterwegs ist und welche Rolle man da auch einnimmt, sehr unterschiedlich, was man da konkret wissen muss.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Wie kann ich das Wissen transferieren und wirklich in der Praxis in meinem Unternehmen einsetzen? Oder – weil Sie es ja auch gerade noch mal gesagt haben, und ich denke, das wird ja auch ein Teil der Anwendungsworkshops sein, die Sie geben –: Wie und wo helfen Sie Unternehmen dabei zu identifizieren, wo es wirklich Sinn macht, KI einzusetzen?
Dr. Christian Temath: Ja, ich glaube, da muss man auf der einen Seite erstmal differenzieren. Wir haben eine ganze Ecke Angebote, die zum Thema sensibilisieren: Da sind Publikationen, die Landkarte, also die sind erstmal Informationsangebote. Auch das KI.KompetenzNavi – wir sprachen ja gerade über AI Literacy –, wo dann wir in so verschiedenen, ja, Archetypen sagen: Guck mal, du bist erstmal grundsätzlich mal eine Anwenderin oder du bist jemand, der im Unternehmen tatsächlich als Befähigerin zwischen den Expertinnen und den Fachabteilungen so jongliert, und auch die Expertin: Was sind eigentlich KI-Kompetenzen, die in so einer Rolle grundsätzlich nötig wären? Und was sind auch kostenlose Webinare, die wir selbst kuratiert haben, die dann auch helfen können, genau diese Schulungslücke zu schließen? Und ich glaube, das ist erstmal eine gute Grundlage, um dieses Thema Sensibilisierung hinzubekommen.
Bei unseren Angeboten gehen wir ganz konkret auf die Bedürfnisse und die Fragestellungen der Unternehmen ein. Das fängt dann bei dem KI-Kick-off an, das ist so ein bisschen genereller, da geht's mehr darum: Wo kann KI generell im Unternehmensumfeld helfen? Aber insbesondere, wenn wir dann in so ein AI.Shadowing gehen, ist die ganz konkrete Frage: Wo drückt der Schuh, und wo kann KI – muss nicht immer KI sein, auch wichtig zu sagen –, wo kann KI helfen? Und wenn dann die Frage ist: „Das finde ich gut, das eine oder das andere Thema, was wir identifiziert haben“, gibt es die Möglichkeit, mit einem KI.DeepDive dieses eine Thema noch mal so tieferzulegen, zu durchdringen, sich die Daten anzuschauen, dass dann das Unternehmen mit einem guten Gefühl rausgeht zu sagen: „Ja, da würde ich sogar auch Geld investieren, da hilft das, das möchte ich machen“.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Das klingt jetzt ja, wenn wir zwei darüber sprechen, ja immer noch so ein bisschen theoretisch. Haben Sie Beispiele – weil das macht's ja immer dann so anschaulich –, Beispiele auch aus unterschiedlichen Branchen, wo Sie über einen Anwendungsworkshop z. B. geschafft haben, dass in Unternehmen KI dann eingesetzt wurde, oder man kann auch anders sagen: KI vielleicht vorher genutzt wurde, aber es dann so genutzt wurde, dass es auch sinnvoll ist?
Dr. Christian Temath: Ja, es gibt da verschiedene Beispiele. Ich finde eins z. B. ganz spannend, wenn man jetzt mal aus diesem klassischen Verwaltungs-, administrativen Bereichen rausgeht: eine Bäckerei. Da waren wir mal vor Ort, da ging es um die Frage: Guck mal, da sind irgendwie sechs Öfen, und die laufen de facto in voller Leistung oder hoher Leistung die ganze Zeit durch, kann man da nicht Energie sparen? Und dann haben wir uns das Problem halt angeschaut, und klar, wenn man die ganzen Planungsprozesse ein bisschen optimiert, konnte sogar tatsächlich am Ende des Tages ein Ofen abgeschaltet werden, und das spart natürlich massiv Energie.
Was ich sehr, sehr spannend fand, war: Ich habe auf einer Veranstaltung mit Handwerkern mal eine Bäckerei aus Detmold dann getroffen, die sagten: „Wir setzen das auch ein, wir finden das total super. Aber neben der Energieeinsparung haben wir einen weiteren, sehr positiven Aspekt: Wir starten mit der Backtätigkeit eine oder anderthalb Stunden später als unsere Konkurrenz. Das ist für die Leute, die bei uns arbeiten, total relevant, weil die nämlich sowieso keine Lust haben, so früh aufzustehen, oder, ne, sich freuen, dass sie eine Stunde länger schlafen können“ (lacht). Das ist ein sehr, sehr schönes Beispiel: spart Geld, macht die Mitarbeitenden mehr zufrieden, und ich glaube, genau diese Beispiele suchen wir und versuchen, die dann voranzubringen.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Aber kann man halt sagen, dass fast für jeden jetzt schon heute was dabei ist? Also Sie haben gerade gesagt, das ist das Handwerk. Was ist mit Baustelle, Schneiderei? Sehen wir das auch schon da in diesen Bereichen?
Dr. Christian Temath: Ja, absolut. Ein anderes schönes Beispiel ist tatsächlich eine Software oder Technologie, wo auf den Baustellen die Arbeitszeit erfasst und die Erfassung der Arbeitsergebnisse digital getrackt wird. Das hat jetzt erstmal nichts mit KI erstmal zu tun, das war erstmal quasi eine Datenerfassungssoftware. Wichtig dabei ist zu wissen, dass aktuell immer noch 50 % aller Menschen nicht an einem Schreibtisch arbeiten, ne? Die arbeiten irgendwo auf einer Baustelle. Und da unterstützen diese digitalen Helferlein aktuell die ganzen Sachen zu erfassen, aber eben auch auf einer Baustelle festzustellen: „Oh, bei der Installation, das und das U-Rohr ist kaputt. Welches Ersatzteil brauche ich denn? Kann ich das schon automatisch erkennen lassen von einer KI und das dann auch automatisch disponieren lassen?“ Und das sind so Sachen, wo dann eben nicht mehr: „Ich fahr noch mal eben wieder anderthalb Stunden durch den Kölner oder den Düsseldorfer Stadtverkehr und zurück ins Büro“, sondern das dann irgendwie auch automatisch und KI-gestützt zu machen. Und das merken die Leute halt auch, dass das ihre Arbeit besser macht und eben auch keine Bedrohung für sie ist, dass die KI da irgendwas übernimmt oder so.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Mhm. Ich erinnere mich daran, dass ich ein Gespräch hatte mit einem Architekten und der hatte mir gesagt: „Ja, ja, mit der KI, natürlich benutzen wir die auch für Planungsprozesse und im Backoffice-Bereich. Aber wenn es dann darum geht, ein Bad zu installieren oder einzurichten, das schafft das nicht, die KI“. Was würden Sie sagen: Wie ist momentan so das Bild im Handwerk?
Dr. Christian Temath: Also ich glaube, im Handwerk passiert aktuell sehr, sehr viel, wo diese Technologien immer mehr Einzug halten, ne? Wir haben jetzt die Unterstützung Erfassung Arbeitsergebnisse und so weiter, das sehen wir schon. Es gibt aber zusehends auch Softwarelösungen oder KI-Lösungen, die auch in den Designprozessen mit eingebunden werden können. Noch nicht in dem Maße, dass das vollautomatisch geht. Das ist, glaube ich, auch vielleicht zwischenzeitlich auch gar nicht zu erwarten, ist, glaube ich, auch gar nicht der Punkt. Aber schon zu sagen: Wie kann man eigentlich auch möglichst automatisiert aus den Anforderungen heraus die ersten guten Zeichnungen z. B. erstellen, um die dann zu finalisieren, noch mal von der Statik sauber zu machen und so weiter. Also da passiert gerade sehr viel, und insbesondere bei den schnellen Entwicklungen der KI. Und wer sich das letzte Modell von OpenAI angeguckt hat: Die können auch schon extrem gut CAD-Zeichnungen im Maschinenbau machen. Da werden noch einige Helferlein um die Ecke kommen, die da sicherlich noch schöne Sachen uns bereiten werden.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Wir lieben bei #DigiDUS Praxisbeispiele. Ich habe eine Frage dazu: Haben Sie so ein – so aus Ihrer, weiß ich nicht, auch vielleicht aus letzter Zeit – so einen Case, wo Sie sagen: „Boah, das hat mich so umgehauen, wie KI da erfolgreich umgesetzt wurde“?
Dr. Christian Temath: Also…
Jeannine Malcherek-Wirtz: Ist jetzt gemein, ne, dass ich jetzt mal so… (lacht)
Dr. Christian Temath: Also um mal so ein bisschen die Leistungsfähigkeit dieser KI-Modelle zu zeigen: Wir haben eine Konferenz letztens gehabt im Juli, und damit ist das eigentlich auch schon wieder kalter Kaffee, wenn ich das jetzt hier quasi Anfang Oktober erzähle (schmunzelt). Aber da hatten tatsächlich Forscher gesagt zu einem KI-System: „Das und das sind meine Ideen über ein Research Paper“, also über ein Forschungspapier im Bereich Quantum Machine Learning. Er hatte dann auch schon ein paar Codezeilen geschrieben gehabt und so weiter und hatte ein paar Ideen. Und da hat tatsächlich die KI in 48 Stunden, inklusive dem Finalisieren dieses Quellcodes, des Durchführens des Experimentes, Auswertens des Experimentes, Zusammenschreibens, hat die ganze KI ein Forschungspapier in 48 Stunden geschrieben.
Und das können Sie jetzt auch übertragen, das haben wir jetzt auch gesehen bei dem neuen Astra-Modell von OpenAI: Eine komplette Maschine können Sie sich jetzt auch schon von einer KI designen lassen. Ob die am Ende 100-prozentig funktioniert, ist da für mich eine nachrangige Frage, aber das ging halt vor einem Jahr noch nicht. Und das ist so ein Beispiel, wo ich sage: Da auch jetzt mal in den Bereich der Produktentwicklung, der Innovation – also wo können wir in Deutschland, wo wir ja auch unsere Innovationsstärke herholen, ne, wo können wir diese Tools für uns nutzen, um eben am Weltmarkt auch weiterhin da zu sein, wo wir hingehören, nämlich in die Weltspitze.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Absolut. Das ist übrigens gerade, wo Sie es sagen, ein super Thema, um es auch noch mal überzuleiten, weil das würde mich auch noch interessieren, Ihre Meinung oder vor allem Ihre Einordnung dazu. Wir sprachen jetzt über Einblicke in die Praxis, aber was mich interessiert: Vielleicht können Sie uns auch noch mal so einen Überblick geben, ich würde jetzt mal sagen, so in die allgemeine Entwicklung der KI-Landschaft in Deutschland. Also das, was Sie jetzt geschildert haben, das klingt ja super: Genau das ist das, wir brauchen Innovation, wir brauchen weiteren Fortschritt in der Technologie. Ich habe mir aber notiert – und das wollte ich an dieser Stelle noch mal erwähnen, das fand ich nämlich ganz spannend –, dass das Institut der deutschen Wirtschaft aber gesagt hat – jetzt Obacht (lacht) –, dass NRW deutschlandweit an dritter Stelle steht, was Rechenkapazitäten angeht. Dass gleichzeitig wir auch in NRW in der KI-Nutzung – ich muss das jetzt hier noch mal nachlesen, dass ich es auch nicht falsch sage – „im Mittelfeld liegen“ und das IW, also das Institut der deutschen Wirtschaft, hebt hervor, dass mehr als zwei Drittel der Unternehmen zögerten, KI einzusetzen. Was sagen Sie dazu, was das Institut der deutschen Wirtschaft hier sagt? Wie würden Sie das einordnen?
Dr. Christian Temath: Das sind jetzt natürlich einige Aspekte. Ein wichtiger Satz ist für mich dabei immer: Ich wünsche mir einfach mehr. Also egal auf welchem Level: 60 %, 70 % – ich würde mir wünschen, dass wir mehr machen und dass wir mutiger sind, das ist immer so das Erste.
Beim Thema Rechenkapazitäten: Das ist immer so eine Frage, wie man da draufschaut. Also nur weil wir irgendwo – ob das jetzt im Rheinischen Revier ist, ja, wo Microsoft ja investieren wird und so weiter –, ob wir da jetzt irgendwie für drei Milliarden Euro ein Rechenzentrum stehen haben und dann Leute aus Holland diese Kapazitäten tatsächlich nutzen – weil das ist ja nicht auf Nordrhein-Westfalen begrenzt, die Nutzung dieser Infrastrukturen –, das ist für mich, glaube ich, insofern eine nachrangige Frage, als wir, glaube ich, im, ich sag mal, Ökosystem Europa genug Rechenkapazitäten brauchen, um fürs Unternehmen leistungsfähige Infrastruktur dazu haben. Und dazu gehört eben auch zur Wahrheit, dass viele von diesen großen Rechenzentren in den USA und auch in anderen Bereichen für Unternehmen Relevanz sind, die große KI-Modelle selber trainieren und im sehr, sehr großen Stil einsetzen. Das haben wir tatsächlich in der Form gar nicht in Deutschland, insbesondere schon mal gar nicht beim Mittelstand. Da ist es schon häufiger die Frage: Gibt es halt irgendwie auch Möglichkeiten, das selber zu betreiben, was kostengünstiger ist vielleicht, oder ne? Also solche Fragen stehen dann auch im Raum, und die darf man, glaube ich, aus meiner Sicht nicht nur auf ein „Wir brauchen ein Rechenzentrum“ zurückführen.
Und in Summe glaube ich schon, dass wir – und das gab jetzt erst noch mal eine letzte Umfrage –, dass wir insbesondere beim Thema agentische KI in Deutschland sehr weit vorne sind. Ich glaube, wir sind gut in der Anwendung. Wir sind sicherlich nicht besonders gut weltweit, was das Thema, diese großen Modelle, die ganz weit vorne sind, zu bauen. Das ist offensichtlich, ne? Da sind aber auch teilweise irgendwie in den USA eine Billion Euro – Dollar unterwegs dieses Jahr in Invest. Aber ich glaube, was mich positiv stimmt, ist, dass insbesondere wir probieren es aus, wir bringen es in die Anwendung, wir bringen es mit unseren Domänen zusammen. Da sind wir, glaube ich, auf einem sehr, sehr guten Weg. Ob jetzt Nordrhein-Westfalen an Platz 1 oder 3 oder 5 in Deutschland liegt, ist immer schwierig von der Zahlenlage zu sehen. Ich bleibe dabei: Es geht mehr, wir sind auf einem guten Weg, aber ich wünsche mir mehr.
Jeannine Malcherek-Wirtz (Einspieler): Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, haben Sie ein Thema, dem wir mit Expertinnen aus unserem Netzwerk auf den Grund gehen sollten? Wenn ja, dann schreiben Sie uns gerne unter digidus@sskduesseldorf.de. Und jetzt geht's weiter mit Dr. Christian Temath.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Was würden Sie sagen: Befeuern so Themen wie Datensicherheit, rechtliche Fragen, die Abhängigkeit natürlich auch von Unternehmen, wenn ich meine sensiblen Daten der KI anvertraue – sind das auch so Themen, die vielleicht eben diese Zurückhaltung noch befeuern?
Dr. Christian Temath: Ja, absolut. Wenn ich jetzt als Mittelständler in irgendeiner Nische ein Top-Produkt habe, da habe ich über – wegen mir sogar Generationen – Domänenwissen aufgebaut, Daten aufgebaut, technische Zeichnungen aufgebaut und so weiter, dann ist nicht der erste Impuls: Ich pack das jetzt irgendwie in ein KI-System von einem amerikanischen Dienstleister und hoffe mal, dass der das nicht weiterverwendet. Da gibt's ja auch verschiedene rechtliche Rahmenbedingungen, um sowas dann auch irgendwie nutzbar zu machen, aber diese Zurückhaltung ist wahrscheinlich aus guten Gründen auch da, weil man weiß ja im allergrößten Zweifelsfall nicht, was da passiert. Zu den Chinesen gibt man das schon mal gar nicht, also das ist so ein bisschen, was ich zurückgespielt bekomme. Also da gibt man das schon mal gar nicht hin, weil da hat man tatsächlich auch Angst, dass die auch sofort in Konkurrenzsituation eintreten.
Und das heißt natürlich ganz klar: Wie bekommen wir es hin – deswegen habe ich so ein bisschen auf den europäischen Raum angespielt –, dass wir für die Unternehmen, die sagen: „Wenn ich was habe, dann doch irgendwie mein Wissen, meine konkrete Forschung, wie ich so eine Maschine gut bauen kann, und das sollten bitte doch nicht Wettbewerber auf dem globalen Markt abgreifen können“, dass es da eben Lösungen gibt: Rechenzentren, die müssen nicht in Nordrhein-Westfalen zwangsläufig stehen, aber eben so, dass die Daten sicher sind und dass ich dann die Modelle drauf laufen lassen kann. Gibt's übrigens auch schöne Beispiele wie eine Firma wie Edgeless Systems aus Bochum, die auch tatsächlich verschlüsselt Sachen an Rechenzentren betreibt und das noch mal eine Spur sicherer macht.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Ah, das ist spannend. Also das heißt, eine europäische Lösung zu finden, ne, für das Thema KI. Und Sie haben es so schön gesagt: gerade die Hidden Champions, auf die wir immer wieder gucken und die immer wieder erwähnt werden und an die wir, glaube ich, uns auch alle gerade, was so unsere Wirtschaft angeht, ja auch festhalten, dass genau für die auch diese Infrastruktur bereitgestellt wird. Sehr spannend.
Wir haben ja eingangs auch darüber gesprochen: KI.NRW oder die Kompetenzplattform ist ja auch ein großes Netzwerk. Wie können denn Unternehmen auch voneinander lernen, also gerade die Vernetzung von Unternehmen, und was würden Sie auch sagen: Wie lassen sich denn auch vielleicht Erfahrungen, die größere Unternehmen gemacht haben, wiederum transferieren und nutzbar machen für kleinere?
Dr. Christian Temath: Ja, also zum einen, was uns natürlich sehr wichtig ist im KI-Ökosystem Nordrhein-Westfalen zu machen, ist immer unsere Jahrestagung. Die war jetzt vor knapp einer Woche im Confex an der Kölnmesse, 450 Leute vor Ort. Immer sehr, sehr stark mit dem Themenfokus im roten Faden: Wie bekommen wir Unternehmen KI in die Anwendung, wo schaffen wir praktische, konkrete Mehrwerte? Und da ist ein großer Block: Netzwerken. Wie kriegen wir die Leute dann in dem Raum dahin, dass sie sich dann in den Pausen, aber auch im Nachgang der Veranstaltung wirklich austauschen und wirklich da ins Netzwerken, aber dann auch in den Erfahrungsaustausch kommen und dann Sachen mit nach Hause nehmen, wie sie dann vielleicht besser machen können.
Ein anderes Thema ist, dass wir grundsätzlich natürlich mit allen relevanten Spielerinnen, Spielern reden, ob das Forschung und so weiter ist, Start-ups. Da gucken wir: An welchen Stellen sollten wir Kontakte herstellen, weil wir es einfach für sinnvoll halten? Das ist sicherlich immer eine ganz spannende Aufgabe und nicht immer erfolgreich, aber immer häufiger.
Was wir jetzt relativ gut etabliert haben, ist jetzt seit knapp einem Jahr unsere AI Frontrunner Community. Da haben wir insbesondere aus diesen Hidden Champions die KI-Verantwortlichen als Teil dieser Gruppe. Das ist ein vertraulicher Kreis, die tauschen sich dann aus, und eben genau solche Fragen, die in der KI-Bubble auf LinkedIn oder wo auch immer eher mit: „Oh, ich habe da wieder tollen Erfolg gefeiert und alle sind happy“ – in den meisten Fällen eben nicht so schnell immer die Erfolge, sondern die Frage ist: Wie seid ihr mit Herausforderungen, mit Problemen umgegangen, dass das wirklich ausgetauscht werden kann? Und dass diese Impulse nehmen wir natürlich dann auch für unsere Arbeit mit zu sagen: „Oh, da sind zwei, drei Themen, die sind da häufiger genannt worden. Wie können wir das denn dann auch für die weiteren Unternehmen in unsere Angebote, in unsere Kommunikation mit einbinden?“
Jeannine Malcherek-Wirtz: Mhm. Also stimmen Sie mir dazu, dass gerade, wenn es um KI-Fragen geht für kleinere, also für KMUs, dieses Thema Netzwerk ein ganz essenzieller Faktor ist, weil ich eben auch lernen kann von anderen und was andere für Erfahrungen gesammelt haben?
Dr. Christian Temath: Aus meiner Erfahrung: Ja. Wir sehen, dass viele, insbesondere Entscheiderinnen, Entscheider in KMUs, auch so ein bisschen auf ihre Vertrauensnetzwerke zählen. Wenn der – ich nenne jetzt einfach mal zwei Namen – wenn der Willi oder die Sonja sagt: „Ich habe das und das gemacht, das hat funktioniert“, oder „Mit dem oder der kannst du gut zusammenarbeiten“, dann zählt das normalerweise relativ viel. Und deswegen arbeiten wir auch sehr, sehr gut und sehr, sehr gerne auch mit den lokalen und regionalen IHKs zusammen, mit Unternehmer NRW, aber auch den ganzen Wirtschaftsförderungen und vielen anderen Institutionen, um genau auch diese Netzwerke zu nutzen, um da auch entsprechend zwar mit unserer KI-Expertise und mit unseren Angeboten präsent zu sein, aber eben auch genau diese schon bestehenden Vertrauensnetzwerke eben dafür auch als Katalysator zu nutzen.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Mhm. Total spannend und ein ganz wichtiger Punkt, deshalb sprechen wir ja auch heute: die Netzwerke zu nutzen, zu erweitern. Gibt es da zufällig auch ein Beispiel, wo Sie gesagt haben: „Oh wow, das hätte ich nicht gedacht, da hat sich aus so einem Netzwerk-Connect was Gutes ergeben: eine Zusammenarbeit oder Ähnliches“?
Dr. Christian Temath: Ja, also wir sehen insbesondere, was in den letzten Jahren sehr, sehr gut funktioniert, dass über solche Events – ob das jetzt Wirtschaftsförderung und in der Arbeit mit den DigiHubs zusammen –, dann bringen die Start-ups auf die Bühne, im Nachgang finden dann Gespräche mit Unternehmen statt und die nutzen dann die Software oder die KI-Lösungen von diesen Start-ups. Ich glaube, das ist sehr, sehr gut, weil es auch hilft, junge, motivierte Leute, die von der Uni kommen und sich die Frage stellen: „Bleibe ich jetzt hier in Nordrhein-Westfalen und mache das weiter?“, wenn die dann auch Aufträge bekommen, was hilft. Da sehen wir, dass da viel passiert ist und auch dieses Zusammenkommen in einem Raum – eben nicht virtuell, sondern in einem Raum zusammenkommen –, was das wirklich hilft und dann schon zu diversen guten Sachen geführt hat. Diese App z. B., die ich – oder diese Lösung für Baustellen –, den einen der Gründer hatten wir bei uns auf der Jahrestagung auf der Bühne, der hatte danach zehn Kontakte und Neukunden.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Ja, wow, das zeigt es, ne? Ganz wunderbar. Und wir grüßen die DigiHub an dieser Stelle, die kennen wir auch sehr gut (lacht). Dieser Connect zwischen Start-ups und Mittelstand: Funktioniert das gut? Also ich erinnere mich noch an so vor, weiß ich nicht, fünf, sechs Jahren immer, wenn es da – hm, das ist so vielleicht auch nicht immer ganz von der Sprache verständlicherweise her ähnlich, aber hat sich das auch verbessert, dass jetzt sozusagen dieses Zusammenarbeiten viel, viel besser funktioniert, weil man auch sieht, wie wichtig das ist?
Dr. Christian Temath: Also ich glaube, es gibt für viele sehr gute Beispiele, wo es funktioniert hat. Also eins, was mir gerade konkret einfällt, das ist schon ein bisschen länger unterwegs, ist aber auch ein spannender KI-Anwendungsfall: Die Firma Phoenix Contact hat's in einem Bürogebäude quasi in jedem Quadratmeter Sensor verbaut. Die wissen sehr gut, wie warm es ist, und die können halt das komplette Bürogebäude mit der Beschattung, mit der Heizung und so weiter, Belüftung, elektronisch steuern. Und die haben dann sich tatsächlich das Start-up synavision aus Köln gesucht und von denen die Software genommen, um z. B. halt genau dieses Energiemanagement zu machen.
Und was zumindest aus beiden Seiten so zurückgespiegelt wurde, war, dass auf der einen Seite die Start-ups natürlich gesagt haben: „Super cool, ne, wir haben jetzt irgendwie einen Auftrag und Kunden und mussten aber auch viel Zeit da investieren und auch verbringen, das Problem noch mal besser verstanden zu haben“. Weil – und das war so das Feedback von Phoenix Contact –: „Das ist zwar alles grundsätzlich theoretisch sehr, sehr gut, aber die haben halt auch noch nicht so genau verstanden, wie sowas Komplexes wie ein Bürogebäude funktioniert. Zum Beispiel kriegen wir sonntagsabends umsonst Fernwärme, weil die ist gerade günstig, und deswegen heizen wir das Bürogebäude schon mal ein bisschen mehr auf. Hat der Algorithmus so nicht verstanden, warum dass man das machen sollte“.
Und was da wichtig war, war das Mindset, dass die Firma Phoenix Contact gesagt hat: „Wir wollen mit den Leuten zusammenarbeiten, wollen die Lösung auch erfolgreich für uns machen“, und das Start-up gesagt hat: „Wir investieren auch die Zeit, um genau zu verstehen, was hier das Problem ist, und auch unsere Software besser zu machen, unsere KI“. Und ich glaube, mit diesem Mindset, im gemeinsamen Zusammenarbeiten, werden richtig gute Erfolge erzielt, und das sollte, glaube ich, auch so ein bisschen der rote Faden sein oder der Leitfaden sein, wie es erfolgreich gehen kann.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Ja, wow, das ist ein tolles Beispiel, das zeigt es sehr schön. Super! Mit diesem tollen Beispiel bin ich schon bei meiner letzten Frage. Was sind die ersten drei Schritte, die Sie einem Unternehmen empfehlen würden, das KI für sich nutzen möchte?
Dr. Christian Temath: Erstens: Für sich im Unternehmen, in der Geschäftsführung klarmachen: Ich möchte KI einsetzen, ich möchte es eine Priorität machen. Das ist am Ende eine strategische Entscheidung, die auch durchgezogen werden muss, Komma, weil es schon mal ein bisschen länger dauern kann, bis sich mit Rückschlägen Erfolge einstellen.
Das Zweite: Vom Problem herkommen. Sich überlegen: Welches Problem habe ich denn, was ich gerne mal mit KI bearbeiten wollen würde? Und nicht: „Ich möchte KI einsetzen“, sondern welches Problem habe ich denn da ganz konkret und wie kann KI mir da helfen?
Und dann drittens: Einfach machen. Viel zu lange drüber nachdenken schadet. Einfach dann loszumachen, zu überlegen: Wie kriege ich dann auch erste Erfolge erzielt, um die auch messbar zu machen? Hilft auch, das Momentum in der Firma hochzuhalten und dann auch zum Punkt 1 dabei zu bleiben: Wir wollen KI langfristig erfolgreich einsetzen. Nach dem ersten Anwendungsfall kommt der zweite, kommt der dritte, kommt eben eine KI-Strategie. Aber wenn man den ersten Schritt nicht macht, startet keine Reise.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Und wenn ich als Unternehmen Unterstützung brauche, dann mache ich was als Erstes?
Dr. Christian Temath: Dann kommen Sie auf KI.NRW zu! Wir haben diverse Formate, wie Sie uns kontaktieren können, und da werden wir Ihnen, je nachdem, was gerade gebraucht wird – ob's eine Sprechstunde ist, ob das ein Workshop ist, ob's einfach nur erste Angebote sind –, werden wir auf jeden Fall weiterhelfen, und dafür sind wir da.
Jeannine Malcherek-Wirtz: Super, ein schöner Schlusssatz! An dieser Stelle: vielen, vielen Dank für die tollen Beispiele, für die Einordnung, Dr. Christian Temath.
Dr. Christian Temath: Sehr gerne, vielen Dank!
Jeannine Malcherek-Wirtz: Ja, ich hoffe sehr, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, Sie fanden diese Folge genauso aufschlussreich wie ich und können einige der Anregungen und Tipps in Ihrem eigenen Umfeld anwenden. Vergessen Sie nicht, uns zu abonnieren, um keine zukünftige Episode zu verpassen. Wir freuen uns darauf, Sie auch beim nächsten Mal wieder bei #DigiDUS begrüßen zu dürfen. Bleiben Sie neugierig und bleiben Sie informiert!
Outro-Sprecher: #DigiDUS. Digitalisierungstrends und Herausforderungen im Mittelstand. Ein Podcast der Stadtsparkasse Düsseldorf.
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